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Mittwoch, 10. Juni 2015

Koch dich reich - Woche 1 (Menüplanung)



Zugegeben, der Titel ist ein bisschen provokant gewählt :-) Aber unser Einkaufsverhalten ist oft der einfachste Weg, Geld einzusparen.
Ich merke diesen Unterschied ganz deutlich, wenn ich zu beschäftigt bin oder keine Lust hatte, unser Essen zu planen. Dann findet man mich beinahe jeden Tag im Supermarkt, um etwas für das Abendessen zu kaufen, oder ich stehe um 17.30 planlos vor dem Kühlschrank und rufe schließlich meinen Mann an, damit er auf dem Heimweg einige Zutaten besorgt. Dass dies oft mit Tiefkühlpizza, Fertiggerichten oder noch schlimmer, dem Pizzaservice endet, könnt ihr euch sicher denken.

Die zusätzlichen Euros sind bei weitem nicht der einzige Vorteil! Es entstresst den Nachmittag deutlich, wenn ich genau weiß, was ich zum Abendessen machen will. Viele Handgriffe lassen sich dann schon im Voraus erledigen und ich bin gerüstet, wenn am späten Nachmittag die Stimmung sinkt, weil Mann und Kind müde und hungrig sind (ich bin um diese Uhrzeit natürlich niiiiiiie unterzuckert und schlecht gelaunt *hüstel*).

Wie plant man denn eigentlich eine ganze Woche Essen? Das hat mich anfangs oft überfordert. Irgendwo las ich einmal den Tipp, die Lieblingsessen der ganzen Familie aufzuschreiben. Ich habe unsere Dauerbrenner um einige besonders preiswerte und einige schnelle Gerichte erweitert, und versuche, in jedem Wochenplan auch solche unterzubringen.

Top Ten Family Favorites

  1. Spaghetti Bolognese (beliebt)
  2. Kartoffelsuppe (beliebt, preiswert)
  3. Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Erbsen (bei der kleinen Madame sehr beliebt)
  4. Nudeln mit Tomatensoße (preiswert, schnell, beliebt - Win!)
  5. Paprikagemüse mit Hackfleisch und Reis (preiswert)
  6. Milchreis mit Apfelmus (beliebt, preiswert)
  7. Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Eiern und Knabbergemüse (schnell, preiswert)
  8. Ofengemüse mit Feta (beliebt)
  9. Fladenbrot mit Dips und Salat (preiswert)
  10. Geschnetzeltes mit Pilzen und Spätzle (beliebt)

Viele Gerichte wie Nudeln oder Salat lassen sich leicht variieren. So kann ich saisonal einkaufen und es wird nicht langweilig - hoffe ich jedenfalls :-)

Und abseits des Abendessens? Mein Mann nimmt zur Arbeit meistens belegte Brote mit, weil er nicht immer die Möglichkeit hat, etwas aufzuwärmen. Das muss auf der Einkaufsliste natürlich berücksichtigt werden. Als Snacks für mich und für meine Tochter am Nachmittag gibt es häufig Joghurt, Obst, Käsewürfel, manchmal auch Würstchen. Ich muss natürlich dafür sorgen, dass diese Dinge nicht ausgehen. Sonst landen wir beim Bäcker und geben viel zu viel aus.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr in den Kommentaren mal berichtet, wie es diese Woche bei Euch lief! (Mein Menüplan landet auch in den Kommentaren, der Übersichtlichkeit halber.)

Hier also eure Challenge für diese Woche:

  • Zehn Lieblingsessen aufschreiben
  • Snacks einplanen
  • Mahlzeiten für eine Woche planen

Damit es ein bisschen mehr Spaß macht, habe ich für euch einen schönen Menüplan erstellt. Beim Klick auf das Bild startet der Download automatisch!

https://docs.google.com/uc?export=download&id=0B2e70zWk7YFAWi16c1g2QzI4VVk



Freitag, 5. September 2014

Selbstgemacht #1: Schnelles Brot

Brot backen mache ich öfter mal. Ich habe mir mal ganz ehrgeizig vorgenommen, kein Brot mehr zu kaufen, sondern nur zu backen. Ratet mal, wie das geendet ist :-) Mein Mann geht ohne Stulle aus dem Haus und muss sich was beim Bäcker holen. Grandios gespart...
Es ist immer ein bisschen Planung nötig, weil so ein Hefeteig ja gehen muss. Unschön, wenn mir dann um halb zehn am Abend einfällt, dass ich noch ein Brot machen wollte. Aber ich habe jetzt endlich ein Hefebrotrezept ohne Gehzeit gefunden, das mir auch wirklich gut schmeckt. Ich glaube, es liegt am Essig, dass die Konsistenz so schön wird.




Ich habe es genau so gebacken, wie angegeben, mit zwei Tütchen Trockenhefe. Vor dem Backen habe ich es noch mit Mehl bestreut und eingeschnitten. Da mein Ofen noch warm war, habe ich die Backzeit auf 50 Minuten reduziert.
Mittlerweile habe ich es schon einige Male gebacken, es ist so lecker! Man kann die Mehlanteile und -Sorten auch variieren, dann muss man eventuell den Wasseranteil verändern. Dinkelvollkornmehl saugt sehr viel Wasser auf, verglichen mit Weizen. Und ganz im Sinne von "use it up" gebe ich auch immer ein bisschen Leinschrot und Weizenkleie dazu, die ich noch von einem Low-Carb-Experiment im Schrank habe.



Ich könnte mir vorstellen, dass ich das auch mit einer im Schrank gefundenen Backmischung versuche, vielleicht reduziere ich dann die Hefe und benutze die Packung wie normales Mehl.

Was habt ihr diese Woche selbst gemacht? Einfach in die Kommentare schreiben, ich freue mich!